Gerald K. - "Vielbrunner"
Obwohl mein Vater mich schon immer mit auf den Modellflugplatz mitschleppte, habe ich erst spät angefangen Modelle zu fliegen. Allerdings erst nachdem ich 1984 mit "richtigem" Segelfliegen in Vielbrunn (www.FSCM.de) angefangen habe. Beigebracht habe ich mir das Modellfliegen selbst und zwar mit einem Panda von MPX und das war anno 1986 während einem verregneten Fliegerlager. Auch heute ist das Modellfliegen eher Schlechtwetterprogramm beim Segelfliegen, und da das Wetter ja oft genug schlecht ist, klappt’s auch einigermaßen mit dem Modellfliegen.
Nach einem Bericht in der FMT habe ich dann 1992 mein erstes PSS Modell gebaut, eine Phantom Rödel. Die Fliegerei damit auf der Kuppe diente allerdings eher der Volksbelustigung. Zunächst eher entmutigt, dann aber nach einem neuen FMT-Bericht über PSS mit neuem Mut ging’s dann 1994 an ein richtiges PSS-Projekt: Der Eigenbau einer DeHavilland Dash 8 mit über 2 Metern Spannweite. Das Teil flog dann schon besser, allerdings ist es –vorsichtig ausgedrückt- kein Floater.
Als nächstes kam dann zur Dash-8 der Jumbolino BAe146 von Robbe dazu. Und damit ging’s dann 1998 zum ersten Mal zum PSS-Treffen nach Kiel. Hier hat die BAe146 dann auch ihren Erstflug gemacht.
In den folgenden Jahren hat sich die PSS-Flotte dann um eine Mustang von Robbe, die LET-510 von Airworld und noch eine zweite Mustang von MPX (ein ex-Modell vom PSS-Chef selbst) vergrößert. Auf’s PSS-Treffen geht’s dann immer mit möglichst vielen Modellen (Sicherheitshalber sollten wegen der typischen PSS-Wochenendflaute immer ein paar HLG’s dabei sein).
Natürlich gibt’s auch bei mir diverse E-Modelle und "normale" Segler (der Odenwald hat eben nicht so viele PSS-taugliche Hänge), und zwischendurch waren auch diverse Verbrenner dabei (3,8m-Airbus, 2,8m-Wilga). Mit den großen Dingern ist zwar auch ganz lustig, macht aber viel zuviel Arbeit und Sauerei
Trotz Selbständigkeit und mittlerweile drei Kindern findet sich doch immer Zeit zum Fliegen oder zum Modellfliegen. Es ist doch ganz praktisch, wenn man eine Frau hat, die auch selbst fliegt. In der "richtigen" Fliegerei haben sich schon über 1000 Stunden angesammelt, verteilt auf zuerst nur Segelflugzeugen, dann auch Ultraleichtflugzeugen, Motorseglern und Motorflugzeugen
Viele Grüße Gerald
Text und Bilder: Gerald Koch



