Unser Verbandsflugzeug 2006 - Die GWS A10

Die Idee ein Verbandsflugzeug zu bauen war relativ schnell geboren. Die Einigung welches Modell es denn nun sein soll war schon etwas schwieriger. Nach langem hin und her haben wir uns auf die A10 von GWS geeinigt. Folgendes sprach für das Modell: günstiger Preis, kurze Bauzeit und ein wunderschönes Flugbild.

Nachdem wir herausgefunden hatten, dass es in Amerika bei towerer-hobbies die GWS Modelle auch als unlackierte Segelflugzeuge gibt haben wir dort dann insgesamt 16 Stück geordert. Wie erwartet wurden die ersten Modelle sehr schnell fertig gestellt. Wenn man sein Modell dann fertig hat sollte man es auch immer und überall mitnehmen, sonst ist einem Hohn und Spott sicher, besonders in Dänemark, wenn es trägt wie blöde! (danke Frank!)

Unser Administrator Pit ist wohl irgendwie auch vom PSS Virus befallen worden und deshalb wollte er auch unbedingt eine A10 sein eigen nennen. Und da Pit im Flugmodellbau so gut wie keine Erfahrungen hat ist er ein geeignetes Opfer für einen Baubericht!

Die Flugeigenschaften der A10 kann man als gutmütig und unspektakulär bezeichnen. Das Modell besticht aber durch ein sehr schönes Flugbild!!

 

Zuerst einmal alle Teile sichten und sich einen Überblick verschaffen.

 

Danach die überflüssigen Styroporhalterungen für die Impeller entfernen und die Innenseite der Triebwerksgondeln mit Revell Airbrushfarbe bepinseln.

 

Die Triebwerksgondeln werden dann mit normalem Weißleim zusammengeklebt und trocknen lassen.

 

Da das Fahrwerk irgendwie die Optik stört, wird der Fahwerksschacht mit Depron aufgefüllt...

 

...und nach dem trocknen schön sauber verschliffen.

 

Jetzt werden die beiden Rumpfhälften mit Weißleim zusammengeklebt.

 

Während die Triebwerksgondeln und der Rumpf trocknen, wird das Höhenruder vorsichtig vom Höhenleitwerk getrennt.

 

Ganz wichtig: Während des ganzen Baustresses nicht zu vergessen den Flüssigkeitshaushalt immer schön aus zu gleichen!

 

Frisch gestärkt muss die Tragfläche wider dran glauben. Der Kiefernholm wird mir Weißleim eingeklebt.

 

Wenn der Rumpf getrocknet ist, kann das Höhenleitwerk eingeklebt werden. Das geht am besten mit "sanfter Gewalt"....

Dabei die Ruderanlenkung nicht vergessen!!

 

Na Pit, alles schön gerade?!

Ein Zollstock ist da sehr hilfreich! Ich verwende einen kleinen Kunststoffzollstock aus dem Baumarkt mit einem Meter Länge. Der ist klein und sehr handlich.

 

Jetzt werden die Seitenleitwerke mit Weißleim an das Höhenleitwerk geklebt. Darauf achten, dass das Ganze rechtwinklig wird.

 

Wenn man nur Chinesisch könnte!

 

Dann doch lieber noch mal eine Pause machen!

 

Die beiliegenden Scharniere lassen sich prima verarbeiten...

 

...und mit Weißleim werden die Ruder, Scharniere und Flächen miteinander verklebt.

 

Jetzt werden noch die Kunststoffverstärkungen mit 5 Minuten Epoxy auf die Fläche geklebt.

 

Alle Rohbauarbeiten sind jetzt abgeschlossen!

Nun geht es an´s Finisch! Zuerst wird das Styropor mit "Aqua Clou - Treppen Parkett" versiegelt, dass macht das Styropor widerstandsfähiger.

 

Die Lexankabinenhaube wird mit einer Nagelschere ausgeschnitten und danach die Kanten mit Schleifpapier nachgeglättet.

 

Die Kabinenhaube wird von außen abgeklebt. Da wir eine matte Oberfläche erzielen wollen muss die Farbe von außen auf die Kabinenhaube gebrusht werden!

Ich beklebe immer die ganze Haube und schneide dann die Konturen mit einem scharfen Messer aus.

 

Jetzt wird´s bunt! Erst die Fettfinger mit Spiritus von der Haube wischen und dann kann gebrusht werden.

Ich verwende das Revell Airbrushset. Das ist günstig und für unsere Zwecke durchaus ausreichend.

 

Weiter geht´s mit dem Rumpf. Den Abstand zwischen Airbrushpistole und Flieger nicht zu groß wählen, ansonsten ist das ganze Zimmer voll mit Farbstaub!

 

Schwer gefährlich...

 

Die Fläche in Fleckentarn. Fleckentarnmuster macht man am besten frei Hand. Das ist gar nicht so schwer.

 

Vom Servoeinbau gibt es leider keine Fotos, aber im Rumpf gibt es vorgemerkte Stellen, dort werden die Servos einfach mit 5 Minuten Epoxy eingeklebt. Vorher werden die Servos mit Tesa eingewickelt, damit der ganze Klebkram nicht die teueren Servos versaut.

 

 

So können die Ergebnisse aussehen. Die zweite Maschine von hinten sollte Euch bekannt vorkommen!

Bilder und Text: Markus Marquardt